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Der Kuss
 

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„Der Kuss“ ist eine visuelle Hommage an meine afro-peruanischen Wurzeln und das feine Geflecht, das Liebe, Identität, Natur und das Universum miteinander verbindet. In einem innigen Kuss begegnen sich zwei Gesichter, deren Konturen sanft in eine lebendige, grüne Landschaft übergehen und mit ihr verschmelzen.

Der subtile Kontrast ihrer Hauttöne symbolisiert das Aufeinandertreffen zweier Welten. Das afro-peruanische Antlitz verankert das Werk tief in meiner eigenen Herkunft und feiert das reiche kulturelle Erbe, das meinen künstlerischen Ausdruck bis heute nährt. Die Liebenden werden von abstrakten Formen umhüllt, die wie Fenster zu kleinen Universen und kosmischen Weiten wirken. Sie machen das unsichtbare Wesen einer Begegnung spürbar: das Echo von Gefühlen, die Tiefe von Erinnerungen, die Kraft der Wurzeln und die Unendlichkeit innerer Welten.

In diesem Gefüge steht die Farbe Grün für das Leben selbst, für Natur und stetige Transformation. Indem die Linien der Gesichter und Körper allmählich ineinander übergehen, verliert sich jede Grenze – der Kuss wird zu weit mehr als einer romantischen Geste.

Obwohl das Werk 2005 im fernen Berlin entstand, bewahrt es die unlösbare Verbindung zu meiner Heimat. Es ist das Ergebnis einer künstlerischen Suche, die mein afro-peruanisches Erbe mit surrealen, symbolischen und zeitgenössischen Impulsen verschmilzt. „Der Kuss“ feiert die flüchtige Ewigkeit, in der zwei Körper, zwei Identitäten und zwei Universen für einen kostbaren Augenblick eins werden.

Titel: Der Kuss

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2005

Entstehungsort: Berlin, Deutschland

Stilrichtung: Afro-Peruanische Kunst · Surrealismus · Symbolische Kunst · Zeitgenössische Kunst

Pianist und Kolibri: Akkorde des Lebens

Gemälde

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„Pianist und Kolibri: Akkorde des Lebens“ entstand 2003 im bayerischen Bamberg als feinsinnige Begegnung aus Musik, Natur und den lebendigen Echos meiner Heimat Peru.

Im Zentrum des Gemäldes gleiten übergroße Hände über eine Klaviertastatur – sie stehen für den Akt der Schöpfung und die universelle, grenzenlose Sprache der Musik. Während sich die Finger weit über die Tasten spannen, nähert sich ein feingliedriger Kolibri, als würde er vom Klang angezogen, um selbst Teil der Melodie zu werden. Eine zarte Pflanze und ein einzelner Wassertropfen bringen die pulsierende Kraft der Natur in dieses zutiefst musikalische Universum.

Für mich trägt der Kolibri eine tiefe persönliche Bedeutung: Er ist eine direkte Hommage an die Jahrtausende alten Nazca-Linien der peruanischen Wüste. In diesem Werk befreie ich das antike Geoglyphen-Symbol aus seinem steinernen Bett und lasse es in einen völlig neuen Raum fliegen – von der Weite Perus direkt auf die Tasten eines Klaviers in Deutschland. So schlägt das Gemälde eine emotionale Brücke zwischen Südamerika und Europa und verbindet zugleich die beiden Fundamente meines Schaffens: die Malerei und die Musik. Der Kolibri verkörpert den freien Flug meiner Erinnerungen, während das Klavier meinen musikalischen Weg in der Ferne symbolisiert.

Unsere Hände bilden die sensible Schnittstelle dieser Welten. Sie sind es, die gestalten, malen, musizieren und flüchtige Lebenserfahrungen in bleibende Kunst verwandeln. Am Ende erzählen der Pianist und der Kolibri dieselbe berührende Geschichte: Unsere Wurzeln verlassen uns nie. Auch Tausende von Kilometern von der Heimat entfernt, bleiben uns die vertrauten Symbole, Klänge und Bilder erhalten – bereit, sich in der Fremde immer wieder neu zu erfinden.

Titel: Pianist und Kolibri: Akkorde des Lebens

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2003

Entstehungsort: Bamberg, Deutschland

Stilrichtung: Surrealismus · Symbolische Kunst · Zeitgenössische Kunst · Inspiration durch die Nazca-Kultur

Cancer: Instrumente der Transformation

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„Cancer: Instruments in Transformation“ entstand 2005 im kreativen Puls Berlins. Inspiriert vom Sternzeichen Krebs, öffnet das Werk die Tore zu einem zutiefst persönlichen Universum, in dem der menschliche Körper, die Natur, die Musik und meine afro-peruanischen Wurzeln ineinanderfließen.

Im Zentrum der Komposition steht eine weibliche Figur – eine Verkörperung von Sensibilität, Urkraft und stetiger Wandlung, deren Körper sanft mit den umgebenden Elementen verschmilzt. Über ihr wacht der Mond. Als Herrscherplanet des Krebses erhellt er die Szene und symbolisiert Intuition, die Gezeiten der Emotionen und die verborgene innere Welt. Das Sternzeichen selbst erscheint in Gestalt eines Krebses, der sich im Zustand der Metamorphose befindet. Er ist über eine lange, organische Schnur mit der Szenerie verwoben – eine lebensspendende Ader, durch die Rhythmus, Erinnerung und pure Lebensenergie pulsieren.

In dieser Vision existiert keine Trennung: Frau, Natur und Musik atmen als ein einziger, lebendiger Organismus. Die musikalischen Elemente – das Klavier und die peruanische Cajón – tragen das Fundament des Bildes. Die Cajón besitzt für mich eine zutiefst persönliche Dimension: Als afro-peruanische Künstlerin habe ich dieses Instrument selbst gespielt; es ist die hörbare Verbindung zu meiner Kultur. Ihre Präsenz im Gemälde ist weit mehr als dekorativ – sie ist der physische Herzschlag, die Identität und das kulturelle Gedächtnis, das ich in mir trage.

Während emporwachsende Wurzeln und Pflanzen die Beständigkeit des Ursprungs beschwören, öffnet eine geheimnisvolle Kugel unter der Hand der Frau die Dimension einer Welt in der Welt. In diesem Werk streifen Instrumente ihre Existenz als leblose Objekte ab und verwandeln sich in organische Fortsätze des Körpers. „Cancer: Instruments in Transformation“ ist eine spirituelle Reise zwischen dem Archaischen und dem Imaginären – eine Brücke von meinen afro-peruanischen Wurzeln mitten in meine künstlerische Erfahrung in Europa.

Titel: Krebs: Instrumente der Transformation

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2005

Entstehungsort: Berlin, Deutschland

Stilrichtung: Afro-Peruanische Kunst · Surrealismus · Symbolische Kunst · Figurative Kunst

Birimbau

„Birimbau“ entstand 2003 im bayerischen Bamberg und entspringt einer musikalischen Sternstunde, die meinen künstlerischen Weg nachhaltig geprägt hat. In jenen Jahren teilte ich die Musik mit brasilianischen Freunden. Inmitten unserer Sessions begann meine peruanische Cajón mit einem Instrument zu interagieren, das mich von der ersten Sekunde an tief in seinen Bann zog: dem Berimbau.

Der archaische, erdige Klang des Berimbau, tief verwurzelt in der afrobrasilianischen Tradition und der Kampfkunst des Capoeira, traf auf den Puls der Cajón – den Rhythmus, den ich als Teil meiner eigenen afro-peruanischen Herkunft in mir trage. Es war eine Begegnung zweier Instrumente aus verschiedenen Welten, und doch sprachen sie augenblicklich dieselbe Sprache: die universelle Sprache des Rhythmus.

In der visuellen Komposition symbolisiert eine mächtige Hand, die den Berimbau umschließt, die urwüchsige Kraft des Musikers und die unmittelbare Symbiose zwischen Körper und Instrument. Die Verschmelzung von Hauttönen, warmem Holz, der gespannten Saite und den geometrischen Formen im Hintergrund transformiert diesen flüchtigen Klangmoment in eine zeitlose Komposition. Hier fließen Afrika, Peru und Brasilien symbolisch und harmonisch ineinander.

Für mich verkörpert dieses Werk eine tiefgreifende Wahrheit, die ich durch die Musik immer wieder erfahren durfte: Wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen, muss keine von ihnen verblassen. Jede bewahrt ihre stolze Identität, und gerade durch den Dialog entsteht ein völlig neuer, reicherer Ausdruck. Der Berimbau auf der Leinwand feiert genau jene Brücke, die sich damals in Bamberg spannte – ein afrobrasilianischer Klang im innigen Zwiegespräch mit meinem afro-peruanischen Herzen.

Titel: Birimbao

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2003

Entstehungsort: Bamberg, Deutschland

Stilrichtung: Afro-Peruanische Kunst · Surrealismus · Symbolische Kunst · Afro-Lateinamerikanische Fusion

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Dieser Blick wird mir unvergesslich bleiben

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„Der Blick, den ich nicht vergessen kann“ entstand 2021 in Zürich aus einem Moment tiefer, persönlicher Sehnsucht: Ich malte dieses Werk für meine Geliebte, die damals in weiter Ferne war. Doch die geografische Distanz vermochte ihren Blick in meiner Erinnerung nicht zu dimmen – im Gegenteil, er wurde nur noch lebendiger. Ihre intensiven, tiefen Augen brannten sich in mein Gedächtnis ein, und ich spürte das unbändige Bedürfnis, sie in Farbe auf der Leinwand festzuhalten, um sie ganz nah bei mir zu wissen.

Dieses Gemälde war mein stilles Versprechen: Auch wenn du weit weg bist, bleibt dein Blick mein Begleiter. Inmitten dieser Sehnsucht verkörpert die Katze das Mysterium und die faszinierende Intensität ihrer Augen. Ihr Blick verschmilzt symbolisch mit dem der Frau und webt ein unsichtbares Band zwischen ihren Gesichtern. Als geheimnisvolle, stille Präsenz beobachtet und behütet die Katze die Szenerie – genau wie die Erinnerungen, die selbst über Kontinente hinweg nachklingen.

Die Haare der Frau verwandeln sich allmählich in mächtige, sanfte Wellen. Sie symbolisieren die immer wiederkehrenden Kräuselungen meiner eigenen Träume, die sich schützend um Frau und Katze legen. So erschaffen sie einen zeitlosen Raum, in dem Liebe, Sehnsucht und Visionen zu einer einzigen poetischen Realität verschmelzen. Getragen von tiefen Blautönen, die Nostalgie, Ruhe und unendliche Weite atmen, schwebt die Komposition schwerelos zwischen Traum und Wirklichkeit – als wäre dieser eine, unvergessliche Augenblick für immer in der Zeit eingefroren. Das Werk ist eine in Farben gegossene Liebeserklärung; das bleibende Echo von Augen, die keine Distanz der Welt jemals auslöschen konnte.

Titel: Der Blick, den ich nie vergessen werde

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2021

Entstehungsort: Zürich, Schweiz

Stilrichtung: Symbolische Kunst · Surrealismus · Figurative Kunst · Emotionaler Ausdruck

Die Sonne von Playa Hermosa

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„Die Sonne von Playa Hermosa“ lässt den Sonnenuntergang zur reinen Musik werden. Vor der unendlichen Weite des Meeres spielen zwei Perkussionisten in abstrakten Formen ihre Instrumente, während eine monumentale Sonne den Horizont entflammt und ihren goldenen Schein auf das Wasser des Pazifiks wirft. Das Werk entstand 2006 im fernen Berlin, wurzelt jedoch tief in meinen Erinnerungen an Playa Hermosa in Marcona, Peru – einem Sehnsuchtsort meiner Kindheit und Jugend, an dem ich schwamm, den Strand entlangstreifte und unvergessliche Momente mit Freunden teilte.

Obwohl mich damals Tausende von Kilometern von der Heimat trennten, wirkte das Malen wie eine emotionale Zeitreise zurück in die Landschaften meiner Jugend. Die beiden Musiker verkörpern meine eigene tiefe Verbindung zur Perkussion und meinen afro-peruanischen Wurzeln. Ihre langgestreckten, abstrakten Silhouetten scheinen selbst aus purem Rhythmus gewoben zu sein: Der eine schlägt die Conga, der andere sitzt auf einer Cajón. Mein Ziel war es nicht, menschliche Figuren traditionell abzubilden, sondern ihre Körper ganz in Linien, Bewegung und Klang aufzulösen.

Die peruanische Cajón besitzt für mich eine fundamentale Bedeutung. Als afro-peruanischer Musiker und Perkussionist hat sie mich auf einem Großteil meines künstlerischen Weges treu begleitet. In diesem Gemälde tragen die Cajón und die Conga den afro-peruanischen Rhythmus symbolisch direkt an die Brandung von Marcona. Die gewaltige Sonne dominiert die Komposition als energiegeladene, lebendige Präsenz. Ihre feurigen Gelb-, Orange- und Rottöne bilden einen dramatischen Kontrast zum tiefen Blau des Ozeans, während die dunklen Felsen die charakteristische, raue Kulisse der Küste von Marcona widerspiegeln.

„Die Sonne von Playa Hermosa“ ist eine feinsinnige Begegnung zweier Welten und Zeiten: Berlin, der Ort des Erschaffens, und Marcona, die Wiege der Erinnerung. Das Bild ist eine visuelle Brücke zwischen Malerei, Musik und Nostalgie – eine leuchtende Hommage an die Sonnenuntergänge meiner Jugend, die in mir unaufhörlich weiterklingen, ganz gleich, wie weit ich von Peru entfernt bin.

Titel: Die Sonne von Playa Hermosa

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2006

Entstehungsort: Berlin, Deutschland

Inspiration: Playa Hermosa, Marcona, Peru

Stilrichtung: Afro-Peruanische Kunst · Abstrakt-figurative Kunst · Symbolische Kunst · Landschaft und Erinnerung

Die Geige meiner Einsamkeit

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„Die Geige meiner Einsamkeit“ entstand 2011 im schweizerischen Bern in einer Lebensphase, die von tiefer Nostalgie, Einsamkeit, dem Gefühl des Verlassenseins und depressiven Phasen überschattet war. Damals wurde die Malerei zu meinem rettenden Ventil – ein Weg, das Unfassbare in Bilder zu gießen. Inspiriert wurde das Werk von der Begegnung mit einer Geigerin aus Erlangen.

Ihre Gestalt nimmt das Herzstück der Komposition ein. Mit geschlossenen Augen, die Violine eng an den Körper geschmiegt, spielt sie nicht für ein Publikum, sondern gänzlich für sich selbst. Ihre Musik wird zu einer inneren Stimme, einer Melodie, die dort spricht, wo Worte längst versagen. Eine einzelne Träne auf ihrem Gesicht zeugt von diesem intimen, stillen Schmerz.

Am Himmel wacht ein großes, tränenüberströmtes Auge – ein kraftvolles Symbol für den nach innen gerichteten Blick, für nachhallende Erinnerungen und für Gefühle, die sich nicht unterdrücken lassen und unaufhaltsam an die Oberfläche drängen. Eine gewaltige, schwebende Träne treibt dem Ozean entgegen und verschmilzt das zutiefst menschliche Leiden mit der Unendlichkeit der Natur. In der Ferne wiegt sich ein kleines Segelboot ziellos im Wasser und neigt sich bedrohlich zur Seite. Es spiegelt meine damalige Seelenlandschaft wider: das Gefühl, ohne Kompass auf offener See zu treiben, den Wellen des Lebens ausgeliefert, auf der Suche nach Orientierung und einem sicheren Hafen des inneren Friedens.

Doch das Bild birgt auch Trost: Ein rot-goldener Sonnenuntergang taucht die Szenerie in ein warmes, fast sakrales Licht. Während die Sonne am Horizont versinkt und das Meer durchdringt, besiegelt sie das Ende eines schweren Tages – und flüstert uns zugleich das Versprechen ein, dass nach jeder Dunkelheit das Licht zurückkehrt. Die Geige als Stimme der Einsamkeit, die Träne als befreiter Schmerz, das Boot als suchende Seele: Sie alle weben eine universelle, symbolische Sprache. „Die Geige meiner Einsamkeit“ ist ein zutiefst persönliches Zeugnis; ein in Farbe verwandeltes Seelengemälde, in dem Musik und Natur aufeinandertreffen, um von der Traurigkeit zu erzählen – und von dem unbändigen Willen, dennoch weiterzugehen.

Titel: Navigieren in meiner Einsamkeit

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2011

Entstehungsort: Bern, Schweiz

Inspiration: ein Geiger aus Erlangen, Deutschland

Stilrichtung: Surrealismus · Symbolische Kunst · Emotionaler Expressionismus

Die Hochzeit

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„Die Hochzeit“ entsprang einem unerwarteten und zutiefst emotionalen Moment. Inspiriert wurde das Kunstwerk von einer ungarischen Künstlerin und ihrem Partner, die in Budapest ihre Vermählung feierten. Ich war eingeladen, diesen besonderen Tag mit ihnen zu teilen, und fast im letzten Augenblick verspürte ich den Wunsch, ihnen mehr als nur ein klassisches Geschenk zu machen: ein Gemälde, das die Essenz ihrer Verbindung für immer bewahren sollte.

Zu diesem Zeitpunkt besaß ich ein Bild, das noch unvollendet auf der Leinwand ruhte. Doch als ich an das Paar und den neuen Weg dachte, den die beiden nun einschlugen, fand das Gemälde plötzlich wie von selbst seine Bestimmung. So erwachte „Die Hochzeit“ zum Leben.

Hand in Hand schreitet das Paar über einen monumentalen Flügel, dessen Korpus sich in einen Pfad verwandelt, der direkt zum Horizont führt. Die Klaviertastatur symbolisiert ihr gemeinsames Leben: Jede einzelne Taste steht für eine gelebte Erfahrung, eine geteilte Freude, eine überstandene Schwierigkeit oder einen neuen, gemeinsamen Traum. Zusammen formen sie eine Melodie – so wie zwei Menschen Schritt für Schritt ihre eigene Geschichte schreiben. Sie hebt einen Strauß roter Rosen empor, ein leuchtendes Symbol der Liebe, des Festes und der unbändigen Kraft ihrer Gefühle. Ihr weißes Kleid bewegt sich sanft im Wind, während beide barfuß gehen – ein Ausdruck von purer Natürlichkeit, tiefem Vertrauen und der Entschlossenheit, die Zukunft gemeinsam zu berühren.

Ein riesiger Stern, der die Wolkendecke durchbricht, verleiht der Szene eine traumhafte, fast mystische Note. Vor den Liebenden breitet sich ein lichtvoller Horizont aus – Sinnbild für die weite, ungeschriebene Zukunft eines Paares, das gerade ein neues Kapitel aufgeschlagen hat. Dieses Gemälde entstand als Geschenk, aber vor allem als Herzenswunsch: dass die beiden, wenn sie das Bild in einigen Jahren betrachten, für einen Augenblick an ihren Hochzeitstag zurückkehren und sich daran erinnern, wie sie einst voller Mut in ihr gemeinsames Morgen aufbrachen. „Die Hochzeit“ feiert nicht nur ein rituelles Bündnis, sondern den Beginn einer ganz neuen, einzigartigen Melodie zwischen zwei Seelen.

Der Hochzeitskünstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2026

Entstehungsort: Budapest, Ungarn

Stilrichtung: Zeitgenössische Kunst · Surrealismus · Symbolische Kunst · Romantik

Porträt von mir mit 16 – Träume von der Welt

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„Porträt meines 16-jährigen Ichs – Träume von der Welt“ ist eine intime visuelle Begegnung zwischen dem, der ich einst war, und dem, der ich geworden bin. Entstanden im Jahr 2026, zeigt das Gemälde mein Gesicht im Alter von sechzehn Jahren – einer Schwellenzeit, in der mein Blick von einer unruhigen Stärke und der unbändigen Sehnsucht erfüllt war, die Grenzen meiner Heimat zu hinterfragen.

Die Augen bilden das unbestrittene Herzstück der Komposition. Sie tragen den hungrigen Blick eines jungen Mannes, der die Welt erobern, ferne Länder bereisen und fremde Kulturen ergründen wollte. Damals war der Aufbruch in die Welt noch ein ferner, fast unerreichbarer Traum; und doch pulsierte tief in mir bereits die Gewissheit, dass ich eines Tages meine Koffer packen würde. Das jugendliche Antlitz strahlt eine gelassene Entschlossenheit aus, die in intensivem Kontrast zu der hellwachen Neugier der Augen steht. Das volle Haar und die schlichte Kleidung bewahren die pure Essenz jener Epoche und meiner afrikanisch-peruanischen Herkunft. Es ging mir nicht bloß um ein physisches Abbild, sondern um das Festhalten des inneren Feuers: des Ehrgeizes und der unschuldigen Hoffnung, die mich damals leiteten.

Im Laufe der Jahre ist es diesem Jungen tatsächlich gelungen, seine kühnsten Träume mit Leben zu füllen. Ich habe Kontinente bereist, Kulturen durchdrungen und Menschen getroffen – stets begleitet von der Kunst, der Musik und dem unerschütterlichen Rhythmus meiner afro-peruanischen Wurzeln. Doch dieser Weg war kein Geschenk. Hinter jeder Reise verbargen sich harte Arbeit, spürbare Opfer, Momente des Zweifels und die einsame Entschlossenheit, niemals stehenzubleiben.

Dieses Selbstporträt im Jahr 2026 zu malen, bedeutet daher weit mehr als reine Nostalgie. Es ist ein Akt des Wiedersehens aus der Perspektive des Erreichten. Es ist meine Möglichkeit, diesem sechzehnjährigen Jungen in die Augen zu schauen und ihm sanft zuzurufen: „Wir haben es geschafft. Die Welt, von der du geträumt hast, hat wirklich auf dich gewartet.“ Das Werk feiert die transformative Kraft unserer Visionen, wenn wir den Mut aufbringen, ihnen zu folgen. Denn das Leuchten dieses Jungen ist nie erloschen – es ist dieselbe Neugier, die mich bis heute antreibt, zu erschaffen, zu reisen und die Welt immer wieder neu zu entdecken.

Titel: Ein Porträt meiner 16 Jahre – Träume von der Welt

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2026

Stil: Porträt · Autobiografische Kunst · Afro-Peruanische Kunst · Symbolischer Realismus Themen: Jugend · Träume · Reise · Opfer · Überwindung · Identität

Tropa de Elefante, Rhythmen meiner Erinnerung

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„Trompa de Elefante, Rhythmen meiner Errinerung“ entspringt dem Echo einer alten Fotografie meiner Schwester Idalih und vor allem dem heiligen Territorium meiner Kindheit in Marcona, Peru. Vor dem Meer meiner Kindheit erhebt sich eine jener Naturformationen, die meine Fantasie von klein auf am meisten beflügelt haben: die Trompa de Elefante (der Elefantenrüssel). Ich erinnere mich, wie ich diese in meiner Geschichte tief verwurzelten Strände durchstreifte, zwischen runden Steinen spazieren ging, am Fuße des imposanten Felsens nach Meeresfrüchten suchte und kleine, bunte Muscheln sammelte, die ich später in Halsketten und Armbänder verwandelte. In diesem eisigen, aber außergewöhnlich kristallklaren Wasser, in dem das marine Leben unter der Oberfläche tanzt, lernten meine kindlichen Augen, Figuren, Tiere und fantastische Formen zu entdecken, die vom Meer in den Stein gemeißelt wurden. Ohne es damals zu wissen, prägten diese Landschaften meinen Blick und wurden zur ersten großen Quelle meiner künstlerischen Berufung.

In diesem Gemälde, das 2026 in Kloten in der Schweiz entstanden ist, suche ich den Strand nicht naturgetreu abzubilden, sondern so, wie er in den Falten meiner Erinnerung und Fantasie weiterlebt. Durch eine surrealistische und figurative Sprache verwandelt sich die reale Landschaft von Marcona, um auf eine andere, essenzielle Faser meines Seins zu treffen: die afro-peruanische Kultur. In der Szene tanzen die Akteure den Alcatraz – ein afro-peruanischer Tanz voller Lebensfreude, Schalk, Energie und Bewegung. Ihre Körper scheinen im selben Rhythmus wie die Wellen und das Licht des Abendnebels zu schwingen, während die Musiker die Szenerie mit Perkussion und Tradition erfüllen.

Unter den Instrumenten sticht die peruanische Cajón hervor – ein Lebensbegleiter, der mich an verschiedene Orte der Welt geführt hat, an denen ich den Herzschlag und die Kultur meiner Heimat über die Grenzen Perus hinaus teilen durfte. An ihrer Seite bereichern die Quijada de Burro (Eselskiefer) und die Glocke die Komposition; sie verleihen ihr jenen unverwechselbaren Geschmack, Charakter und jene afro-peruanische Identität, die ich im Bild transportieren wollte. Diese Elemente sind keine bloßen Dekorationsobjekte; sie repräsentieren ein akustisches Gedächtnis, den Puls unserer Feste und eine lebendige Tradition, die sich dem Vergessen widersetzt.

Die Farbe ist die Seele, die die gesamte Komposition verschmilzt. Ein intensiver Sonnenuntergang hüllt die Landschaft in eine Sinfonie aus rötlichen, orangefarbenen, ochsenblutfarbenen und goldenen Tönen. Es war mein besonderes Anliegen, dass das Feuer dieses Abendlichts die Hauttöne der afro-peruanischen Figuren zärtlich streift und mit ihnen verschmilzt. Auf diese Weise werden Haut, Erde, Felsen, Meer und Himmel durch ein und dasselbe Licht vereint und fügen sich zu einer mystischen, gemeinsamen Atmosphäre zusammen.

Die Trompa de Elefante ist heute ein beliebtes Touristenziel, für mich aber ist sie das Heiligtum meiner ersten kreativen Entdeckungen. Dieses Bild vereint zwei Welten, die mich schon immer begleitet haben: die Küste von Marcona und das afro-peruanische Erbe. Es ist eine in Malerei transformierte Erinnerung, in der der Alcatraz, die Cajón, die Quijada und die Glocke für immer am Meer widerhallen – unter der warmen, brennenden Umarmung des Abendrots.

Titel:  Trompa de Elefante, Rhythmen meiner Errinerung

Künstler: Edgard Vente Yubi

Jahr: 2026

Entstehungsort: Kloten, Suiza

Stil: Afro-Peruanische Kunst· Surrealismus · Symbolische Kunst

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